Spendenbrief
unsere Unterstützer

Sehr geehrte Damen und Herren,

möchten wir Ihnen hier den Interessenverband Contergangeschädigter NRW e.V., und seine Arbeit vorstellen.

Verband und Vorstand:

Unser Verband besteht seit 1967.

Wir setzen uns für ca. 800 in NRW geborene oder hier lebende Menschen, die durch Contergan geschädigt wurden,ein.

Vor Allem möchten wir die soziale, gesundheitliche und berufliche Situation der Betroffenen verbessern.

Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, die ehrenamtlichen für den gemeinnützigen Verein tätig sind.

Alle sind selbst durch Contergan geschädigt. Die Vorstandsmitglieder sind in verschiedenen Regionen NRWs Zuhause und sind/waren in unterschiedlichen Branchen tätig.

Verbandsarbeit:

Wir veranstalten Treffen zur Kontaktpflege sowie Workshops und Informationsveranstaltungen. Dies wird immer wichtiger, da viele der Contergangeschädigten Menschen bereits sehr isoliert leben.
Sie sind z.B. ohne Assistenz nicht in der Lage am öffentlichen Leben teilzunehmen und können sich keine Aktivitäten leisten, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

Viele wurden/werden von ihren Eltern betreut. Diese sterben nun altersbedingt und die Vereinsamung droht umso mehr.Dazu kommt, dass die Folgeschäden den Alltag immer gravierender beeinflussen und der Bedarf an Hilfsmitteln (die oft von keiner Stelle finanziert werden) steigt.

Hier ist der Austausch unter gleich Betroffenen (u.a. auch über genutzte Hilfsmittel oder Alltagsbewältigung) unabdingbar.
In der Sendung des Magazins Westpol (WDR) vom 19.06.2011 wurde diese Problematik zutreffend dargestellt. Der Link hierzu lautet:
http://www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2011/0619/contergan.jsp

Da unsere Mitgliedsverbände (Ortsverbände) nur geringe Beiträge erheben können (viele ihrer Mitglieder sind mittlerweile verrentet oder arbeitslos und leben an der Armutsgrenze), ist ihr Beitrag an den Landesverband wiederum auch sehr gering.
Somit sind wir neben der Förderung durch die Landeskrankenkassen auf Spenden angewiesen, um unsere gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeit durchführen zu können.

Projektarbeit:

Seit Beginn des Jahres 2011 verwirklichen wir ein „Peer to Peer“ Projekt im Zusammenhang mit einer Studie des Landesgesundheitsministeriums (MGEPA) NRW.

Hierbei begleiten speziell geschulte Contergangeschädigte „Peers“ andere, durch Contergan geschädigte Hilfesuchende.
Bei dieser Arbeit ist es von enormer Wichtigkeit, auf Augenhöhe und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Die direkten projektbezogenen Kosten werden zum großen Teil von der Stiftung Wohlfahrtspflege getragen.

Ein zukunftsweisendes Ziel des Projekts und mögliches Ergebnis der vorgenannten Studie, sowie der beratenden Begleitung der „Peers“ ist, in zwei Jahren ein Kompetenzbüro einzurichten.
Dieses könnte z. B. in Köln (zentral gelegen und barrierefrei erreichbar) seinen Standort finden.

Hier sollen Contergan- und Dysmeliegeschädigte Menschen kompetent begleitet werden. Daten, Dokumente und Erfahrungen (über die Möglichkeiten von z.B. Kfz-Umbauten usw.) sollen gebündelt und genutzt werden sowie weitere professionelle Peer-Begleitung zur Verfügung stehen.

Zusätzlich kann ein anderes Ergebnis der Studie sein, dass soziale/medizinische Versorgungs-Netzwerke in den Regionen der unterstützungsbedürftigen Menschen aufgebaut und koordiniert werden müssen.

Also die Orthopäden, Neurologen, Psychologen und andere Fachärzte sowie Therapeuten für die besonderen Schwierigkeiten der Betroffenen zu sensibilisieren und zu schulen sind.
Für unsere Projekt- und Verbandsarbeit suchen wir Firmen, Institutionen und Einzelpersonen, die uns finanziell, oder auch durch Sachspenden (Büroausstattung) unterstützen, damit wir den Contergangeschädigten in NRW die größtmögliche Hilfe zukommen lassen können.

Vorteil für Sie:

Sicherlich stellen Sie sich die Frage: „Was haben wir davon, noch einen gemeinnützigen Verein zu unterstützen?“
Als gemeinnütziger Verein können wir Ihnen selbstverständlich für Ihre
Spende eine Spendenquittung ausstellen.

Aber zusätzlich können Sie Ihre Spende auch zu PR-Zwecken nutzen.
Wenn Sie daran Interesse haben, werden wir Ihr Firmenlogo auf unserer
Homepage in der Sponsorenseite aufnehmen.

Bedingt durch das Projekt „Peer to Peer“, finden viele von uns organisierte öffentliche Veranstaltungen mit Medienpräsens statt. Zu diesen Gelegenheiten ist sicherlich auch denkbar, die Sponsoren sowohl in den Veranstaltungsflyern, als auch auf einem Banner, Plakat o.ä. aufzuführen.

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Auftaktveranstaltung unseres Projektes „Peer to Peer“ in Köln
(von l. ): Ministerin Barbara Steffens, Udo Herterich, Norbert Killewald (Beauftragter d. Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung),
Achim Rüsing, Hubert Hüppe (Beauftragter d. Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen), Bianca Vogel, Petra Grohbusch (geschäftsführender Vorstand d. Stiftung Wohlfahrtspflege NRW), Bärbel Drohmann, Ingrid Hilmes (Geschäftsführerin Kämpgen Stiftung)

Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen.

Um Ihnen nähere Informationen geben zu können treffen wir uns gerne mit Ihnen zu einem persönlichen Gespräch.

Im Namen der Contergangeschädigten in NRW danken wir Ihnen schon jetzt recht herzlich für Ihre Unterstützung.